CHINESISCHE ERNÄHRUNGSLEHRE

Die Traditionelle Chinesische Medizin versteht Krankheit immer als einen Fülle- oder Leere- Zustand des Yin und Yang, die entweder zu viel oder zu wenig vorhanden sind. Der folgende kurze Überblick soll Ihnen die möglichen Folgen des Ungleichgewichts von Lebenssaft (Yin) und Lebenskraft (Yang) vermitteln.

Energie- und Antriebslosigkeit (Qi-Mangel)
Das uns allen bekannte Gefühl, wenn wir nach dem Essen große Müdigkeit verspüren oder uns Blähungen und Völlegefühle plagen, ist dem Qi- Mangel zuzuschreiben. Auch der Heißhunger nach Süßem ist diesem zuzuordnen.

Erschöpfung (Yang-Mangel)
Wenn zu wenig Yang (Lebenskraft) im Körper vorhanden ist, fühlen wir uns erschöpft, antriebslos und geistig sowie körperlich müde. Typisch für einen vorherrschenden Yang-Mangel ist die Abneigung gegen klimatische Kälte, kalte Speisen und Getränken, aber auch seelische Kälte. Ängste und Resignationsgefühle plagen diese Menschen.

Unruhe und Nervosität (Yin-Mangel)
Menschen mit einem Yin-Mangel haben einen überquellenden Terminkalender, arbeiten oft noch am Abend, vor allem am Bildschirm, oder sehen bis spätabends fern. Sie gehen vor Mitternacht kaum ins Bett und leisten Außerordentliches. Die ständig wachsende Unruhe und Nervosität ignorieren sie, ebenso wie die nächtlichen Schweißausbrüche und lästigen Schlafstörungen.


Hyperaktivität (Yang-Fülle)

Menschen mit einer Yang-Fülle sind ständig hyperaktiv und kommen kaum zur Ruhe. Sie leiden unter ständigem Durst und ihr Gesicht ist oft rot gefärbt. Die Schlafstörungen sind in diesem Stadium bereits chronisch.

In der individuellen Ernährungsberatung nach den Fünf Elementen wird anhand von Puls- und Zungendiagnose sowie aufgrund einer ausführlichen Befragung der energetische Zustand des Menschen ermittelt. Auf Grundlage dieses Befundes wird ein persönlich abgestimmter Ernährungsplan mit begleitenden Teemischungen aus westlichen Kräutern erstellt.